Gedenken auf dem Jüdischen Friedhof Borgholzhausen

    "Gegen das Vergessen" fanden sich im kleinen Kreis politische Vertreterinnen und Vertreter auf dem jüdischen Friedhof zusammen, um den Opfern der Progromnacht zu gedenken, innezuhalten und zurückzublicken, damit so etwas nie mehr passiert.

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es durch Hitler und dessen Helfer zur öffentlichen Schändung an Menschen mit jüdischem Glauben. Deutschlandweit wurden 1.400 Synagogen niedergebrannt, es gab kein Halt mehr vor menschenverachtender Hetze und Übergriffen und gipfelte letztlich in grundlosen Verhaftungen und Morden unschuldiger Menschen.

    Auch in dieser Zeit ist es wichtig und angemessen, sich an die Vergangenheit zu erinnern. Die eigene Vergangenheit verstehen und begreifen ist für eine  Gesellschaft maßgeblich, um eine gute Zukunft für "ALLE" zu gestalten.

    Antisemitismus und Rassismus haben in unserer Gesellschaft nichts verloren. Deshalb dürfen wir nicht aufhören, uns gegen Hass, Gewalt, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit menschenverachtendes Denken und Handeln einzusetzen. 


    Teilnehmer:innen: Astrid Holz - BU (stellv. Bürgermeisterin), Dirk Speckmann (Bürgermeister), Jutta Panhorst - B90/ Die Grünen, Arnold Weßling - CDU, Hermann Ludewig - FDP, Birgit Schröter - CDU (stellv. Bürgermeisterin), Michael Kalisch - CDU

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