E-Car-Sharing bei der Stadt Borgholzhausen

    Einen weiteren wichtigen Baustein für die Mobilitätspläne der Stadt Borgholzhausen stellten Bürgermeister Dirk Speckmann, innogy-Kommunalmanager Rainer Oesting und Christian Uhlich, E-Car-Sharing-Experte der innogy im Rathaus Borgholzhausen im Juli 2019 vor. Die Stadt nutzt dafür das Elektromobilitätskonzept der innogy SE.

    Alle Bürgerinnen und Bürger aus Borgholzhausen können zwei am Rathaus stehende Elektrofahrzeuge benutzen, die Kundenfreundlich unter einem Carport abgestellt sind. Es handelt sich um einen Renault Zoe 40 Intens und einen Nissan Van eNV 200 mit derzeit jeweils fünf Sitzen. Die Fahrzeuge haben eine Reichweite von über 200 Kilometern. Während der Dienstzeiten hat die Stadtverwaltung als sogenannter Ankerkunde die E-Fahrzeuge für Dienstfahrten reserviert. Ab 18:00 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen sind beide Fahrzeuge für die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Car-Sharing nutzbar.

    Das e-Car-Sharing von innogy bietet einen attraktiven Einstieg in die Elektromobilität von Borgholzhausen. Es dient als Ergänzung des kommunalen Fuhrparks, eröffnet lokalen Geschäftsleuten, Bürgern und Vereinen eine Mobilitätsalternative und kommt durch weniger Lärm und Abgase der Umwelt in der Region zugute. Die neuen E-Dienstfahrzeuge haben inzwischen einen Großteil der Verbrennerflotte ersetzt.

    Gebucht werden die Fahrzeuge ausschließlich über die innogy-Buchungsplattform. Die Homepage der Stadt Borgholzhausen verweist über einen Link auf die innogy-Plattform www.ecarsharing.innogy.com. Voraussetzung für die Buchung ist die einmalige kostenlose Registrierung. Die Abrechnung erfolgt auf der Basis des Tarifs „pay as you drive“, d.h. die Nutzer zahlen nur für die zurückgelegten Kilometer. Es gibt weder Grundgebühr noch Zeitkomponente. Pro Kilometer werden 45 Cent berechnet.

    Neben den bekannten Vorteilen ist die Elektromobilität einfach ein richtig tolles Erlebnis. Die innogy SE unterstützt die Stadt Borgholzhausen dabei, das Thema Elektromobilität gemeinsam voranzutreiben. Die Ladeinfrastruktur ist inzwischen im Stadtgebiet umfassend ausgebaut worden. Ladesäulen finden sie z.B. am Uphof, vor der Volksbank oder an der Bushaltestelle der PAB-Gesamtschule. Ob eine Ladesäule frei ist, können Sie anhand der Google-Maps-Karte einsehen. Die Ladesäulen werden in der Karte als "Innogy-Charging-Station" betitelt.

    Neben den Informationen auf der Buchungsplattform steht Udo Pirog seitens der Stadtverwaltung direkt vor Ort als Ansprechpartner für Interessierte zur Verfügung.

    Borgholzhausen hat umfassende Pläne für die staatlich geförderte und seitens der Automobilkonzerne inzwischen forcierte Elektromobilität vor Ort. Das E-Car-Sharing ist ein Baustein davon und kann durch weitere über das Stadtgebiet verteilte Ankernutzer wie Unternehmen oder soziale Einrichtungen auch noch deutlich ausgeweitet werden. Weitere Bausteine sind die sich weiter abzeichnende Umsetzung der Mobilitätsstation „Rotunde“ am Bahnhof oder auch die sicherlich etwas visionäre Einführung eines Linien-E-Car-Sharings.

    Als einer der Pioniere der Elektromobilität in Deutschland hat innogy in den vergangenen Jahren gemeinsam mit mehr als 200 Partnern ein großes zusammenhängendes Ladenetz im Bundesgebiet geschaffen. Das innogy e-Car-Sharing ist eine weitere Facette des Engagements für Elektromobilität in Deutschland. Als Konzessionsnehmer des städtischen Strom- und Gasnetzes verbindet die Stadt Borgholzhausen und innogy eine langfristige und vertrauensvolle Kundenbeziehung.

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