Montag - Abfallarm Einkaufen

    Auch wenn der Einzelhandel schon viel in Sachen Nachhaltigkeit getan hat, fallen doch insbesondere beim Einkauf nach wie vor viel Plastik und andere Abfälle an. Dabei kann Abfallvermeidung so einfach sein und es liegt an uns allen, den anfallenden Plastikmüll zu verringern. 

    Um einfach Plastik zu vermeiden, sollte vor dem Einkauf und der Shoppingtour an eine Tasche oder einen Korb gedacht werden. Wer bei spontanen Einkäufen nichts dabei hat, greift an der Kasse lieber zu einer Papier- anstatt zu einer Plastiktüte. Insbesondere beim Kauf von Obst und Gemüse fällt viel unnötiger Abfall an. Entweder werden die Lebensmittel schon in einer Plastikverpackung verkauft, wie beispielsweise die bunten Paprika-Mischungen, oder von den Kund*innen in die kostenlosen Plastiktütchen verpackt. Dabei lassen sich viele Waren auch lose einkaufen. Für Kohlrabi und Bananen wird keine Plastiktüte benötigt, da sie von Natur aus eine Schale zum Schutz haben. Und wer Bedenken hat, die lose Ware möglicherweise nicht sicher transportieren zu können, für den stellen Mehrwegnetze eine kostengünstige und nachhaltige Alternative dar. Mittlerweile haben die meisten Supermärkte diese Mehrwegnetze selbst im Sortiment.  

    Auch wer auf Mehrwegsysteme setzt, vermeidet jede Menge Müll. Beim Getränke-Einkauf sollten Mehrwegflaschen bevorzugt werden. Denn Mehrwegflaschen aus Glas können bis zu 50-mal und aus PET bis zu 20-mal wieder befüllt werden. Mehrweg hilft somit Abfälle zu vermeiden, wertvolle Ressourcen zu schonen und belastet das Klima am wenigsten.

     Ohne Verpackung einkaufen

    Um auf Verpackungsmaterial grundsätzlich zu verzichten, gibt es in vielen Städten mittlerweile Unverpackt Läden, in denen plastik- und verpackungsfrei eingekauft werden kann. Sie kommen ohne Einwegverpackungen aus und bieten ihre Waren lose oder aber in wiederverwendbaren Behältnissen an. Auch im Lebensmitteleinzelhandel können in vielen Geschäften die eigenen Behältnisse mitgenommen und individuell befüllt werden, wie beispielsweise beim Schlachter oder an der Käsetheke.

     Nahezu jeder Einkauf ist mit (Plastik-)Müll verbunden. Durch einen bewussten Einkauf und Mehrfachnutzung können alle einen Beitrag dazu leisten, die Menge an Abfällen zu reduzieren.

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