Skulpturen und Denkmäler

    Nachfolgend finden Sie einige Skulpturen und Denkmäler, die es in Borgholzhausen zu besichtigten gibt. Ein Ausflug dort hin lohnt sich.


    3 Stelen - Die Erdskulptur vor dem Rathaus

    Keinen Erinnerungsort sondern ein modernes Kunstwerk stellen die drei aufrechten Stelen dar, die am Rande des New-Haven-Platzes in der Erde stecken und zum Himmel ragen. Zu ihnen gehören drei quadratische Stahlplatten flach am Erdboden auf der anderen Seite des Weges zum Rathaus. Die Skulptur stammt von dem ehemals Osnabrücker Künstler und Anthroposophen Hermann Pohlmann (*1953). Sie steckt voller Symbolik: die Natursteine verkörpern das Reich der Natur, die Stahlplaten das Künstliche, das Menschengemachte. Zwischen beiden Polen geht der Mensch seines Weges.


    Ehrenmal in Westbarthausen

    Laut der Chronik des Schützenvereins Westbarthausen- Kleekamp wurde das Ehrenmal am 17. Juni 1955 in einem kleinen Buchenwald am Hof Bockschatz errichtet, um an die Grausamkeiten der Weltkriege und der gefallenen Soldaten zu erinnern.  Die Einweihung des Ehrenmals fand unter enorm großer Beteiligung statt.  Neben der Bevölkerung von den damals noch selbstständigen Gemeinden Westbarthausen und Kleekamp waren der Schützenverein, Abordnungen des VDK, des Deutschen Soldatenbundes, aber auch Vertreter der Stadt Borgholzhausen sowie benachbarter Gemeinden  anwesend.


    Gedenkstein "25 JAhre Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis"

    Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 15. August 2015 der bis dahin nicht benannte Platz an der Ecke Schulstraße/Kaiserstraße als "New Haven-Platz" eingeweiht. Damit würdigt die Stadt Borgholzhausen die seit mehr als 20 Jahren bestehende Städtefreundschaft mit der Stadt New Haven, Missouri, USA. Ein Gedenkstein weist auf die langjährige bestehende Städtepartnerschaft hin.


    Kriegerdenkmal vor der Ev. Kirche

    Das Kriegerdenkmal von 1896 sollte an die Gefallenen der Einigungskriege von 1864 gegen Dänemark, 1866 gegen Österreich und 1871 gegen Frankreich erinnern. Es entstammt der patriotischen Gesinnung der Kaiserzeit. Ihre Ideale sind nicht mehr die unsrigen. Die „Westfalia“ als Siegesgöttin mit einem sterbenden Krieger zu ihren Füßen. Dennoch ist das Denkmal für die Heutigen ein historisches Zeugnis für ein überholtes Weltbild und einen vergangenen Zeitgeschmack.


    Die Neujahrssänger am Kutlur- und Heimathaus

    Die drei Bronzegestalten sind ein Dank an die alten Nachtwächter und ihre Nachfolger, die die Tradition des Sylvestersingens bis in die Gegenwart aufrechterhalten. Die drei Männer verkörpern unterschiedliche Charaktere – von groß und schlank bis klein und dick – und die sich ändernde Kleidung von der alten Prinz-Heinrich-Mütze bis zum Humphrey- Bogart-Look . Die Figuren wurden 2004 vom Heimatverein anlässlich seines 111jährigen Bestehens gestiftet und 2006 von der Bielefelder Bildhauerin Nina Koch gestaltet.


    Die Findlingspyramide auf dem Moor 

    Die aus heimischen Findlingen errichtete Pyramide wurde aus Anlass der 300jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Ravensberg zu Brandenburg/Preußen errichtet. Ein Beitrag der Stadt Borgholzhausen zu den Feierlichkeiten, die vom damaligen Kreis Halle/Westfalen auf der Ravensburg abgehalten wurden. Idee und Regie stammten von dem damaligen Amtmann Albert Müller, der es verstand, ein dauerhaftes Monument zu äußert geringen Kosten zu organisieren. Die Steine von den Feldern stifteten die Bauern, die freiwillig und kostenlos auch die Spanndienste und die Aufrichtung zur Pyramide übernahmen.